Satzungsgemäß ist es eine Aufgabe des BdAt e.V. für Weiterbildungen seiner Mitglieder Sorge zu tragen.

Diesem ist der Verein seit 2010 regelmäßig nachgekommen und gab folgende Fortbildungen:

 

15.10.2016Bedeutung des Gedächtnisses für das Sprachverstehen; Verbesserung durch kognitives Training
(Dr. Magdalene Ortmann / Ronit Rozenek)
27.02.2016Therapie-Pakete packen
(Jutta Tschentscher und Claudia Dreher)
28.02.2015Marktplatz Audiotherapie
(Barbara Rajewski, Jutta Tschentscher)
18.10.2014Stress und Hörstress
(Anne Drewes)
01.03.2014Technikupdate für AudiotherapeutInnen
(Karin Zeh)
19.10.2013Konzeptentwicklung
(Jutta Tschentscher und Claudia Dreher)
01.06.2013Demenz und Schwerhörigkeit
(Eva Richter, Hannover)
09.03.2013Humor und Schwerhörigkeit
(Eva Ullmann, Humorinstitut Leipzig)
31.03.2012Hörgeräteanpassung
(Harald Bonsel / Parr)
08. & 09.10.2011Stressbewältigung (Feldenkrais)
(Jens Evers)
26.03.2011Bluetooth, FM, T-Spule
(Marcus Faltus)
Stimmbildung (AnkeWeber-Schönfeld)
30.10.2010Lärm und Schwerhörigkeit in Schulen
(Prof. Maria Klatte, Prof. Alfred Schmitz)

 

Am 24.06.2017 wird es eine weitere Fortbildung geben. Unter anderem wird hier Prof. Dr. Hartmut Meister vom Jean Uhrmacher Institut für klinische HNO-Forschung, Universität zu Köln, folgende Thematik vortragen und zu einem offenen Gespräch im Anschluss einladen:

Hörstörungen sind bekanntermaßen eine der häufigsten chronischen Beeinträchtigungen im Alter. Ebenfalls ist bekannt, dass bestimmte kognitive Leistungen im Alter einem Abbau unterliegen. Hierzu gehören z.B. Kurzzeitgedächtnis und Aufmerksamkeitsaspekte. Sowohl Hörstörungen als auch kognitiver Abbau manifestieren sich in Einschränkungen der lautsprachlichen Kommunikation.

Aus diesem Grund ist die gemeinsame Betrachtung von Hören und kognitiven Leistungen im Alter in den letzten Jahren stark in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen gelangt. Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle Forschungsfragen. Hierzu gehört z.B., welchen Zusammenhang es zwischen Hörstörungen und kognitivem Abbau im Alter gibt, wie die lautsprachliche Kommunikation in schwierigen Hörsituationen von kognitive Leistungen abhängt und in wie weit rehabilitative Maßnahmen wie z.B. die Hörgeräteversorgung mit kognitiven Faktoren zusammenhängt. Auf der Basis des Überblicks wird versucht herauszuarbeiten, welche möglichen Konsequenzen sich zukünftig für die Diagnostik und Rehabilitation von Kommunikationsstörungen im Alter ergeben.